Gemeinderatsfraktion
„Was wollen sie in den nächsten Jahren im Gemeinderat bewegen?“
Diese Frage wird mir sehr oft gestellt. Hier ist meine Antwort darauf:
Ich will meinen Beitrag dazu leisten, dass die geplanten und zum Teil begonnen Projekte mit Vernunft und Augenmaß durchgeführt werden. Meine Entscheidung für diese Projekte war gut überlegt und ernst gemeint:
Diese Projekte sind beschlossen und auf dem Weg. Aber meine Antwort hat noch einen zweiten Teil:
Ich bin der Meinung, das ist nicht genug für eine Zukunft für Remchingen. Ich will mich vielmehr dafür einsetzen, dass unsere Gemeinde nicht mit Erschließungs- und Erweiterungsverboten für Wohnraum und Gewerbe eingefroren wird.
Nein, ich will im Gegenteil meinen Teil dazu beitragen, dass in Remchingen Wohnraum und weitere Arbeitsplätze geschaffen werden. Remchingen soll auch in Zukunft eine interessante und anziehende Gemeinde sein, in der junge und alte Menschen ihr Leben gerne leben und in der alle Einwohnerinnen und Einwohner richtig daheim sind.
Antje Hill
Bei www.remchingen-prima.de ist ein Vergleich der Parteipositionen zur Gemeinderatswahl veröffentlicht. Hier sind die Antworten der SPD.
Solch erfreuliche Nachrichten nimmt die SPD-Fraktion gerne entgegen. Endlich hat der Landtag die Petition abschlägig entschieden und dies nach unfassbaren eineinhalb Jahren. Aus der Langwierigkeit des Verfahrens eine Bestätigung ihrer Auffassung zu ziehen, wie es von Seiten der Petenten in der örtlichen Presse geschehen ist, halten wir für - vorsichtig gesagt - sehr verwunderlich. Dass die Gegner eigentlich ausschließlich gegen die Straße als solches und nicht gegen die Zuschüsse vorgehen wollten, hat nicht nur der Petitionsausschuss in seiner Begründung erkannt und deutlich benannt.
Wir schließen uns Herrn Bürgermeister Prayon an: „Die Entscheidung ist gefallen, damit ist ein Schlusspunkt unter die Debatte gesetzt.“ Auch die SPD-Fraktion, genau wie sicher alle betroffenen Nöttinger, erwartet, dass die Petenten diese Entscheidung akzeptieren und dem Projekt nicht länger im Wege stehen. So hoffen wir, dass die Vernunft und Sachlichkeit siegt und die kleine Gruppe der Petenten nicht weitere Schritte zu Lasten der großen Anzahl der Betroffenen in Nöttingen unternimmt.
Es ist Zeit genug vergangen und es sind beträchtliche Mehrkosten der Maßnahme zu erwarten, die nicht unerheblich den Gemeindehaushalt belasten werden. Aber eines ist klar:
Die Entscheidung für die Ortsteilverbindungsstraße Nöttingen ist von dem Gemeinderat nach eingehender Diskussion und Abwägung der Vorzüge und Nachteile beschlossen und im Planungsverfahren auf den Weg gebracht worden. Wir, die Mitglieder der SPD-Fraktion, stellen fest: die Entscheidung ist und war richtig.
Die Situation hat sich nicht verändert, so hat sich auch der Grund der Entscheidung nicht geändert und nun gehen die weiteren Planungen, Ausschreibungen und Vergaben zügig weiter. Wir setzen uns mit aller Kraft dafür ein, dass nun endlich die Ortsteilverbindungsstraße Nöttingen realisiert wird. Wir freuen uns weiter darauf, dass in absehbarer Zeit alle Ideen und Vorschläge aus der Schublade geholt werden können, was die Gestaltung eines lebens- und liebenswerten Ortteiles Nöttingen betrifft.
Helfen sie der neuen SPD-Fraktion in dem neuen Gemeinderat bei diesen Aufgaben mit, umso schöner, verkehrssicherer und lebenswerter wird unser Ort.
Für die SPD-Gemeinderatsfraktion
Antje Hill
Fraktionssprecherin
Kaum jemand in Remchingen kennt die beiden Betriebe „MWIservice“ und „Lorenzen-Technik“ im Industriegebiet Billäcker, die von der SPD-Gemeinderatsfraktion am vergangenen Dienstag besucht wurden.
MWIservice wurde vor 14 Jahren von Martin Walch gegründet und hat inzwischen mehrere Standbeine.
Das Unternehmen handelt in internationalem Rahmen mit Dreh- und Fräsmaschinen und bietet dafür auch den notwendigen Service. Gleichzeitig entwickelt der Chef auch pfiffige Speziallösungen, vornehmlich durch Bau, Umbau und Modernisierung von Sondermaschinen. Die Nachfrage dafür ist enorm, wie uns Martin Walch erklärte. Die Geschäftsbeziehungen sind international und reichen bis nach Asien.
Lorenzen-Technik bietet seinen Kunden an einem 5-Achs-Bearbeitungszentrum hochpräzise Fräsleistungen, auch für schwer zerspanbare Materialien. Aber nicht nur die Herstellung der Frästeile, sondern auch deren 3D-Konstruktion wird geboten, auch für sehr namhafte Unternehmen. Mit den genannten Leistungen, aber auch im Bereich Maschinenbau und Galvanik bietet der Betrieb Beiträge zum Hochtechnologiebereich wie z.B. dem autonomen Fahren.
Die beiden Unternehmer unter einem Dach vermitteln den Eindruck, dass sie keinem Beruf nachgehen sondern einer Berufung, wie es Martin Walch ausdrückte.
Zum Jahreswechsel wird ein weiterer Arbeitsplatz entstehen, noch bevor die geplante räumliche Erweiterung stattgefunden hat. Auf dem Grundstück wird eine zweite Halle entstehen, womit die verfügbaren Räumlichkeiten mehr als verdoppelt werden.
Es war für unsere Fraktion eine Freude zu sehen, wie mutige Unternehmer aus dem Ort alles auf eine Karte setzend so erfolgreich sind und weiter expandieren.
Edgar Kunzmann
SPD-Gemeinderatsfraktion