Das Erfolgsmodell des Populismus baut auf „alternative“ Fakten und Fake-News. Überall in der Welt und jetzt wohl auch in Remchingen. Zu dieser Einsicht muss man kommen, wenn man das jüngst verteilte Wahlpapier der „Bürgerliste für Umwelt, Transparenz und Fortschritt“ liest und mit den gesicherten Fakten vergleicht. Wir haben dazu fünf Beispiele – von vielen – herausgegriffen:
Seit 10 Jahren bin ich Gemeinderätin in Remchingen. In dieser Zeit habe ich gelernt: Wichtig ist, sich selbst zurückzunehmen für eine größere Sache - nämlich konstruktive Problemlösungen fraktionsübergreifend für ALLE Remchinger Bürger.
Eine Umwelt- und Generationen-freundliche solide Weiterentwicklung unserer Gemeinde bedeutet FORTSCHRITT! Stillstand ist immer ein Rückschritt, den unsere Kinder dann umso teurer bezahlen müssen.
Als leidenschaftliche Hundebesitzerin und Gassi-Geherin finde ich täglich Gelegenheit zu Gesprächen mit Mitbürgern über ihre Anliegen. An dieser Stelle ein besonderes Anliegen: Liebe Fahrradfahrer nehmt bitte mehr Rücksicht auf Spaziergänger. Eltern/Großeltern mit Kindern, ältere Mitbürger, unsere vierbeinigen Freunde werden es danken.
Und vielleicht werden in diesem Jahr auch nicht mehr dutzende unter Naturschutz stehende Feuersalamander im Frauenwald überfahren, weil man sie dann rechtzeitig bemerkt.
„Was wollen sie in den nächsten Jahren im Gemeinderat bewegen?“
Diese Frage wird mir sehr oft gestellt. Hier ist meine Antwort darauf:
Ich will meinen Beitrag dazu leisten, dass die geplanten und zum Teil begonnen Projekte mit Vernunft und Augenmaß durchgeführt werden. Meine Entscheidung für diese Projekte war gut überlegt und ernst gemeint:
Diese Projekte sind beschlossen und auf dem Weg. Aber meine Antwort hat noch einen zweiten Teil:
Ich bin der Meinung, das ist nicht genug für eine Zukunft für Remchingen. Ich will mich vielmehr dafür einsetzen, dass unsere Gemeinde nicht mit Erschließungs- und Erweiterungsverboten für Wohnraum und Gewerbe eingefroren wird.
Nein, ich will im Gegenteil meinen Teil dazu beitragen, dass in Remchingen Wohnraum und weitere Arbeitsplätze geschaffen werden. Remchingen soll auch in Zukunft eine interessante und anziehende Gemeinde sein, in der junge und alte Menschen ihr Leben gerne leben und in der alle Einwohnerinnen und Einwohner richtig daheim sind.
Antje Hill
Bei www.remchingen-prima.de ist ein Vergleich der Parteipositionen zur Gemeinderatswahl veröffentlicht. Hier sind die Antworten der SPD.
Ob unsere SPD Gemeinderatskandidaten für ihre Besucher gegrillt haben oder ob sie eher durch die an sie gerichteten Fragen "gegrillt" wurden, darüber mag es unterschiedliche Wahrnehmungen unter den Beteiligten geben.
Einigkeit bestand aber offenkundig unter Besuchern wie Gastgebern, dass es angesichts des alles anderen als idealen Wetters eine gelungene Veranstaltung war.
Dem angekündigten und somit planmäßigen Schauerregen begegneten die SPD Organisatoren rund um den OV Vorsitzenden Andreas Beier mit einem eilends aufgestellten Zelt. Mit gegrillten roten Würsten und Haxen aus der Dürr&Beier Küche wurden unsere Gäste betreut. Den Fragen und einer lebendigen Diskussion stellten sich die meisten der 22 SPD Gemeinderatskandidaten.