Fraktionssprecherin Antje Hill hat sich für die SPD mit dem nachfolgenden Brief an Verwaltung und Gemeinderat für die Entwicklung einer Starkregen Gefahrenkarte als Arbeitsgrundlage für künftige Bau- und Entwicklungsplanungen eingesetzt:
Sehr geehrter Herr Prayon,
sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
es ist noch nicht lange her, da haben wir bei der Übergabe des Hochwasserschutz-Bauwerks in Nöttingen tief aufgeatmet, doch die Erfahrungen in unseren Nachbargemeinden und der heutige Artikel im Pforzheimer Kurier, den ich z.K. beigefügt habe, zeigt uns, dass das Thema Hochwasser leider auch aus ganz anderen Ecken kommt und noch lange nicht vom (Rats-)-Tisch ist. Auch bei uns in Remchingen waren schon Keller und Garagen nach Starkregen-Ereignissen betroffen. Betroffen von Wasser, das nicht nur über Pfinz und Kämpfelbach gekommen ist, sondern direkt nicht vorhersehbar vom Himmel: starker Regen, Hagel in einer Menge, die einfach nicht mehr über die Kanalisation abfließen konnte. Genau wie es in dem Artikel beschrieben ist. Die SPD-Fraktion hat mit großem Interesse gelesen, dass es oftmals kleinere und eigentlich recht leicht zu verwirklichende Schutzmaßnahmen sind, die helfen Schäden zu vermeiden.
Dass dies ein Thema war, ist und bleibt, welches den Kommunen schon länger unter den Nägeln brennt zeigt uns die Tatsache, dass einmal schon mehr als 200 Gemeinden in der Bearbeitungsphase dieser Gefahrenkarte sind und dass bei Auftragserteilung einer Starkregen-Gefahrenkarte durch ein Planungsbüro mit 70 % der Kosten vom Land bezuschusst werden.
Die SPD-Fraktion sieht hier dringenden Handlungsbedarf und beantragt, dass die Verwaltung bei einem kompetenten Planungsbüro eine Starkregen-Gefahrenkarte in Auftrag gibt. Vielleicht schaffen wir es dann, Anregungen aus der Karte in die anstehenden künftigen Bau- oder Erweiterungsplanungen der Gemeinde zu berücksichtigen.
Mit freundlichen Grüßen
für die SPD-Gemeinderatsfraktion
Antje Hill
Wir sind für einen neuen Kindergarten und das schon lange und begrüßen, dass nun nach einem Jahr endlich wieder ein Wettbewerb beschlossen wurde, der eigentlich schon eine Weile abgeschlossen sein sollte.
Wir hatten im Juni 2020 eigentlich gehofft, dass der Kindergarten im September 2021, zum Ende der Sommerferien von fast 100 Kindern und ihren Erzieherinnen mit viel Freude in Besitz genommen wird.
Das haben wir im Juni 2020 im Mitteilungsblatt veröffentlicht:
... und heute heißt es: Plan geplatzt, Beschluss wird zurückgenommen, aufgrund nachträglich aufgetretener Schwierigkeiten am Standort. Wir bedauern dies, hauptsächlich natürlich für die Kinder.
Lösung der Kernzeitbetreuung war im Zusammenhang mit dem Kindergarten gefordert – das ist uns fremd.
Um es klar zu sagen, wir haben mit einer Stellungnahme von Edgar Kunzmann angeregt, dass die Bedingungen der Unterbringung der Kernzeitbetreuung in Wilferdingen für alle dort betreuten Kinder und deren Betreuerinnen unzumutbar ist und unterstützen hier eine schnelle Lösung. Doch einen zentralen Campus für mehrere hundert Kleinkinder, Grundschulkinder und Realschulkinder zusammen auf einem Gelände innerhalb eines Wohngebietes, das bereits jetzt ein hohes Verkehrsaufkommen durch Kirche, Schulen und Kindergärten und nicht zuletzt auch durch ausweichenden Durchgangsverkehr ist für die SPD-Fraktion eine schlechte Lösung.
Campus ist gut für die Kinder und Jugendlichen, die jetzt schon dort beschult werden und dann in neuen oder auch renovierten Räumen endlich richtig untergebracht sind. Doch für Kindergartengruppen ist diese Konzeption keine Lösung.
Wir hoffen nun auf den Architektenwettbewerb, vielleicht können diese Fachleute zaubern. Wir lassen uns überraschen – was auch der Grund der Enthaltung war, denn Neubauten müssen sein und das schnell, aber nicht so!
Antje Hill
Für die SPD-Fraktion
Tief betroffen mussten wir erfahren, dass unser Mitglied Fritz Bittighofer verstorben ist.
Am 1. April 2021 wäre er 50 Jahre Mitglied in der SPD gewesen. Es war für ihn keine Frage, dass man sich über die Partei zwar trefflich ärgern konnte, aber genauso klar war, dass man seine Überzeugung nicht an den Nagel hängen kann und weiter Flagge zeigt.
Fritz Bittighofer war von 1970 – 1973 Mitglied im Gemeinderat Wilferdingen und er gehörte nach dem Zusammenschluss von Wilferdingen und Singen dem ersten Gemeinderat Remchingen bis 1975 für die SPD an.
Die Remchinger Sozialdemokraten hatten in ihm einen ruhigen und immer sachlichen Berater, der mit seiner Bodenständigkeit manche Diskussion wieder auf den Punkt brachte. Sein Rat und sein Wissen werden uns fehlen.
Unser herzliches Mitgefühl gilt seiner Familie, der wir die Kraft Ruhe wünschen, Dank zu fühlen für die lange Lebenszeit, die sie mit ihm haben durften.
„Einschlafen dürfen, wenn man müde ist, und eine Last fallen lassen dürfen, die man lange getragen hat, das ist eine köstliche, wunderbare Sache.“ H. Hesse
Die Remchinger Sozialdemokraten werden Fritz Bittighofer ein dankbares und ehrendes Andenken bewahren.
Andreas Beier
Ortsvereinsvorsitzender
Gerade jetzt in Pandemiezeiten steht unsere Politik vor einer großen neuen Herausforderung, die es in dieser Art und Weise noch nicht gab. Das hat uns zur SPD gebracht. Viele Mitbürger beschweren sich über unsere Politik und sind unzufrieden. Wir haben für uns beschlossen, statt über Negatives zu urteilen. Selbst aktiv zu werden und die Themen voranzubringen, die uns interessieren:
Für diese Themen ist die SPD die Partei, die für unsere Mitbürger am meisten aktiv ist.
Grundrente, Mietpreisbremse, Rente mit 63. Ohne die SPD in der Bundesregierung gäbe es diese und andere Beschlüsse nämlich nicht. In der ersten Linie kommen diese Beschlüsse der klassischen Arbeitnehmerschaft, den Geringverdienern und den Schwächeren der Gesellschaft zugute.
Auch hier in Remchingen, gibt es viele dieser Themen, an denen man noch arbeiten muss. Ein ganz wichtiger Punkt ist die Schaffung neuen bezahlbaren Wohnraums. Dieses Thema wollen wir innerhalb der SPD in Remchingen vorantreiben.
Falls Sie Interesse haben, sich politisch innerhalb der Gemeinde zu engagieren. Sind Sie jederzeit bei uns im SPD Ortsverein willkommen. Wir sind auf der Suche nach engagierten Bürgern, die Lust haben, die Zukunft gemeinsam zu gestalten.
Der Haushaltsentwurf für die Jahre 2021/2022 steht unter ganz neuen Voraussetzungen als es in den letzten Jahren der Fall war, ein Stück Sicherheit in der Planung ist durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie verloren gegangen. Fast denkt man nicht mehr an die Freude der unzähligen Kinder über den tollen, von ihnen zum Teil selbst geplanten, Spielplatz und die Freude der Familien über die Aufenthaltsqualität der neuen Ortsmitte. Corona hat uns allen die uneingeschränkte Freunde am sanierten, neu gestalteten Freibad ganz schön vermasselt, aber immerhin waren die treuen Besucher glücklich und zufrieden mit dem Angebot.