Kultusministerin Warminski-Leitheußer erläutert die neue Gemeinschftsschule

Veröffentlicht am 26.09.2011 in Landespolitik

Auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen in der SPD und von Katja Mast MdB kam die neue Kultusministerin in Baden-Württemberg, Gabriele Warminski-Leitheußer, zu einem Informationsabend über die neue Gemeinschaftsschule und die damit verbundene neue Lernkultur nach Keltern-Dietlingen.

Keltern hat als erste Gemeinde im Enzkreis eine Gemeinschaftsschule beantragt. Mit Beginn des nächsten Schuljahres sollen in BW cirka 30 Schulen mit dem neuen Konzept an den Start gehen. Auf jeden Fall wird die Gemeinschaftsschule eine Ganztagesschule sein. Die Kinder bleiben nach der Grundschule bis zur 10. Klasse zusammen und sollen in der Regel zweizügig, bei einer gymnasialen Oberstufe auch dreizügig, unterrichtet werden. Jeder Schüler soll so die Chance erhalten, ohne Schulwechsel den Haupt-, Realschulabschluss oder evtl. auch das Abitur zu erreichen. Pro Jahrgang sollen 20 bis höchstens 28 Schüler eine Klasse besuchen . Unterschiedlich begabte Schüler sollen auch unterschiedliche Förderungen erfahren. Deshalb soll diesen Schulen auch mehr Lehrpersonal zur Verfügung gestellt werden. Gefragt sind jetzt vor allem Schulen und Kommunen, die sich mit dem von ihnen erarbeiteten Bildungskonzept beim Kultusministerium bewerben können. Ziel der neuen Schulart sei es, so die Landesministerin, ein „qualitativ hohes Bildungsangebot direkt vor der Haustüre“ zu machen. Dies sei auch ein Entwicklungsschub gerade in kleineren Kommunen. Viele Rektoren und Lehrkräfte aus dem Enzkreis waren zu der Veranstaltung gekommen und genau so viele Fragen wurden gestellt, die jedoch alle sehr detailliert von der Ministerin beantwortet wurden.

 

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