Antrag für Holzbaualternative für den neuen Kindergarten

Veröffentlicht am 25.07.2020 in Gemeinderatsfraktion

Quelle:  www.informationsdienst-holz.de/urbaner-holzbau/kapitel-4-der-zeitgenoessische-holzbau/holzbausysteme-eine-

Aus www.remchingen-prima.de:

Nachhaltigkeit, verkürzte Bauzeiten und optimale Luftfeuchtigkeit sind nur drei von vielen weiteren Vorteilen, mit welchen die SPD Fraktion einen Antrag auf eine Holzbau-Alternative für den geplanten Kindergarten bei der Einbringung in der letzten Gemeinderatssitzung begründete.

Laut SPD Auffassung sprechen viele Argumente dagegen, weiterhin in der gängigen Betonbauweise zu verharren. So rückte das Augenmerk der Fraktion auf einige überzeugende Beispiele von Kindergärten, die ebenfalls aus Massivholz erbaut wurden. Eine solche Herangehensweise an das Projekt würde sicherlich nicht nur auf weitgehende Zustimmung in der Bevölkerung treffen, sondern auch einen nachhaltigeren und klimagerechteren Weg optimal einleiten. 

Die Etablierung von Holzbauweisen ist in den letzten Jahren im Trend gestiegen. Dies ist nicht nur den umweltfreundlichen Vorzügen zu verdanken, sondern auch der Entwicklung von neuen Systembauweisen. Sei es beim Bau von privaten oder von öffentlichen Anlagen: Holz gilt als universell einsetzbarer Baustoff, der auch den aktuellen Brandschutzbestimmungen gerecht wird.

 


Der Antrag der SPD Im Originalwortlaut:

"Antrag der SPD Fraktion 

Die SPD Fraktion beantragt, dass in die europaweite Ausschreibung des Kindergartenprojekts aufgenommen wird, dass eine Massivholzbauweise zumindest als Alternative angestrebt wird und auch Angebote in dieser Bauweise erwünscht sind. Begründung: Wir sind der Auffassung, dass gerade für dieses Projekt in der Pfinzaue eine besondere und nachhaltige Bauweise angestrebt werden soll. Die Argumente gegen eine betonierte Flächenversiegelung im Neubau machen Sinn und es ist an der Zeit, dass in Remchingen auch hier Weichen gestellt werden. In diesem Zusammenhang sind wir auf die nachhaltige Bauweise mit Massivholz gestoßen und haben uns im Internet viele sehr überzeugende Beispiele angesehen.

Die Vorteile in der Massivholzverarbeitung liegen nicht nur darin, dass es ein heimischer und nachwachsender Rohstoff ist und positive Auswirkung auf die CO2 –Bilanz hat. Durch die Vorfabrikation der Bauteile ergibt sich eine weitgehende Termin- und Kosten-Sicherheit und im Vergleich zu herkömmlichen Bauwerken eine kürzere Bauzeit.

Massivholz garantiert ein angenehmes, gesundes Raumklima und optimale Luftfeuchtigkeit. Ein hoher natürlicher Wärmeschutz ist durch die sehr gute Dämmleistung des Baumaterials Holz gewährleistet. Die Brandschutzbestimmungen sind beim Baustoff Vollholz problemlos einzuhalten. Konstruktiver Holzschutz ermöglicht problemlose Exposition gegenüber Feuchtigkeit. So ist z.B. eine Dachbegrünung ohne Probleme durchsetzbar.

Wir denken es ist doch charmant, wenn eine Gemeinde mit einer nachhaltigen und klimagerechteren Antwort auf eine weitere kommunale Bebauung kommt, anstatt ein „weiter so“ zu praktizieren und in Betonbauweise zu verharren. Zudem ist das Thema Holz wunderbar in Remchingen verankert und stieße bei der Bevölkerung sicher auf weitgehende Zustimmung.

Remchingen, 23. 07. 2020

Für die SPD Fraktion

Antje Hill
Fraktionssprecherin " 


 

 

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